Pfarrei Sankt Franziskus Halle

Unser Pfarradmistrator

Gerhard Packenius

Seit dem 14. Januar bin ich nun schon der Pfarradministrator Ihrer Pfarrei und nur wenige kennen mich. Deshalb möchte ich Ihnen wenigstens ein paar Informationen zu meiner Person zukommen lassen: Ich bin 1951 in Aschersleben geboren worden, ging dort bis zum Abitur zur Schule und kam danach nach Halle in den Sprachenkurs. Von 1971 an studierte ich in Erfurt und wurde 1978 zum Priester geweiht.

Meine erste Stelle war in Torgau, ab 1981 war ich Vikar in Salzwedel und ab 1986 Vikar in Weißenfels. In der Wende trat ich meine Stelle als Studentenpfarrer in Halle an. Studentenpfarrer war ich zehn Jahre lang bis 1999. Zu dieser Tätigkeit gehörte auch die Seelsorge in Wettin, Löbejün und Ostrau, sowie die Jugendarbeit in Hl. Kreuz. Seit 1994 war ich dann außerdem der Pfarrer von Hl. Kreuz und dies bis 2002. In diese Zeit fällt auch meine berufsbegleitende viereinhalbjährige Ausbildung zum Gestalttherapeuten. Seit 2002 bin ich Polizeipfarrer, Bistumsverantwortlicher für Notfallseelsorge,  Telefonseelsorge und Hospizarbeit im Bistum und Subsidiar in den Gemeinden Halle Nord, heute Pfarrei Carl Lampert. Bis zum letzten Jahr war ich auch Seelsorger im Hospiz Halle und hier ging die Entwicklung über die Jahre mehr und mehr in Richtung Trauerbegleiter.

Alle diese Tätigkeitsfelder werde ich auch als Administrator der Pfarrei St. Franziskus  weiter behalten. In meiner Beauftragung hierfür durch den Bischof ist auch der anstehende Entwicklungsprozess zu einer Pfarrei ohne kanonischen Pfarrer benannt. Hier werden wir gemeinsam Wege suchen, die noch niemand gegangen ist, die aber notwendig sind, um auch in Zukunft lebendiges Christsein zu ermöglichen. Auf diese Arbeit freue ich mich, doch gleichzeitig bin ich mir auch bewusst, dass es nicht nur ein spannender Prozess sein wird, sondern dass es auch zu Veränderungen kommt, die schmerzlich und verunsichernd sein können. Der gemeinsame Streit um den besten Weg wird uns hoffentlich voranbringen und wir werden ihn aushalten können, wenn uns unser gemeinsamer Glaube immer wieder zur Einheit und Versöhnung führt. Bei aller unterschiedlicher Sichtweise darf uns die Wertschätzung füreinander nicht verloren gehen. Was ich bisher von der Gemeinde, den Gremien, dem Engagement Vieler, den Schatz der Einrichtungen und der Offenheit der Mitarbeiter erlebt habe, stimmt mich recht zuversichtlich.